Burgenverein Schloss Oberstein

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Der Wappensaal

wappensaalDer größte Saal des Schlosses diente als repräsentativer Ort für Versammlungen und Feste, besonders nachdem Wirich IV. zu Daun-Oberstein die Burg um 1475 zum Schloss umgebaut hatte. Mit dem Tod von Philipp Franz begann der Niedergang des Schlosses, das seit 1624 nur noch von Amtsleuten bewohnt war.

Auch aufgrund eines Schlossbrandes standen nur noch die Mauern, als der Burgenverein um 1990 mit dem Wiederaufbau des Wappensaales begann. Noch aus der Zeit Wirichs IV. jedoch stammt der spätgotische Kamin.

Der Burgenverein zeigt mit der Ausgestaltung dieses Saales die vielfältigen Verbindungen des Geschlechtes Daun-Oberstein zu mächtigen Familien des Reiches auf.

wappenDer Sohn Wirichs IV. war von 1508 bis 1515 Erzbischof von Köln und damit Inhaber eines der höchsten kirchlichen Ämter im Reich, mit dem auch die Kurwürde verbunden war. So wurde Philipp II. zu Daun-Oberstein zu einem der sieben Kurfürsten, die den deutschen König wählen durften. Dafür musste er eine Ahnenprobe ablegen, in der er den Nachweis zu erbringen hatte, dass seine 16 Ururgroßeltern alle von Adel waren. Ihre Wappen sind auf den Konsolensteinen der Balkendecke angebracht.

Gegenüberliegende Konsolen sind mit den Wappen der Familien eines Ehepaares verziert - links des Kamins die Ururgroßväter väterlicherseits, rechts diejenigen mütterlicherseits.